In Lippstadt 1980 geboren, studierte ich nach dem Abitur in Paderborn Diplom Sozialpädagogik/Sozialarbeit. Nach der Zeit als Trainerin eines Fitness-Studios, meiner Tätigkeit im Frauenhaus und Jugendamt, ließ ich mich nebenberuflich in Entspannungs- und Gesundheitspädagogik, Heilpraktiker I, sowie Ernährungsberatung und Reiki in Remscheid ausbilden. Damit war die Richtung vorgezeichnet: Zunächst war eine selbstständige Tätigkeit im medizinischen Bereich angedacht – jedoch abseits der Schulmedizin, denn für mich ist ein ganzheitlicher Ansatz unverzichtbar: Gesundheit bezieht sich immer in gleicher Weise auf die physische, geistige und emotionale Ebene.

Im Jahre 2006 kam es zur Gründung des Beratungsbüros.

Aufgrund des hohen Betreuungs –und Pflegebedarfs in Deutschland beriet ich bundes- und europaweit Familien in der „24 Stundenbetreuung“ und baute in Polen und Deutschland seit 2007 Firmen und Kooperationspartner mit auf. Nachdem ich mich im Jahre 2013, aufgrund eigener ideeller Ansprüche, von den Firmen trennte, erwuchs in mir der Wunsch nach mehr Qualität und Transparenz in diesem Arbeitsfeld. Aufgrund meiner jahrelangen Erfahrungen, entwickelte ich Schulungen für Agenturen, MitarbeiterInnen und Betreuungskräfte in der „24 Stundenbetreuung“, da es in diesem Bereich keine anerkannten Qualitätsstandards gibt und ich dem Verbraucher mehr Transparenz ermöglichen möchte. In diesem Zusammenhang erschien im Jahre 2014 auch mein Buch „24 Stunden Betreuung – zwischen Markt und Menschlichkeit“.

Darüber hinaus war es mir wichtig, ein Instrumentarium zu schaffen, welches Alleinerziehenden und Menschen mit Handicap ermöglicht, einen flexiblen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, so dass ich aus den Schulungen e-learning Module entwickelte.

Ebenfalls im Jahre 2014 erschien mein Buch zum Thema Missbrauch, womit ich mich seit 20 Jahren beschäftige.
Im Jahre 2017 habe ich die Schirmherrschaft des Vereins Traumhaus übernommen, um mein Engagement für Betroffene sexueller, körperlicher und seelischer Gewalt zu intensivieren und mich verstärkt politisch-juristischen Herausforderungen in diesem Bereich zu widmen.

Durch meine beruflichen und privaten Erfahrungen entstand mein Dokumentarfilm „Fühlen – Zwischen Aggressivität und Hilflosigkeit“, der im Jahre 2017 erstmalig im Kino ausgestrahlt wurde. In diesem Zusammenhang habe ich themenspezifische Schulungsmaterialien entwickeln und erprobt, die unter anderem auch als e-learning, Film und Interaktionskarten von Privatpersonen, Schulen, Universitäten, Pädagogen und Institutionen eingesetzt werden.

Fokus meiner Arbeit bildet stets die Persönlichkeitsentwicklung. Das Erkennen und Annehmen menschlicher Bedürfnisse und einhergehender Gefühle bildet die Basis des sozialen Miteinanders. Die Übernahme der Verantwortung für das eigene Denken, Fühlen und Handeln bildet die Grundlage der Authentizität jedes Einzelnen und schafft Handlungskompetenz. Dabei ist eine Integration der Vergangenheit und das Verstehen der Interaktion zwischen Emotion und Körper unerlässlich.

Mit meiner Tochter (Jahrgang 2000) und meinen beiden Hunden Polly und Gretchen (beide Jahrgang 2010) lebe und arbeite ich in Paderborn, habe eine Vorliebe für Musik und Natur.