In Lippstadt 1980 geboren, arbeitete ich während meines Abiturs im Fotostudio und Trainerin eines Fitnessstudios. Nach 2-jähriger Kunstausbildung studierte ich in Paderborn Diplom Sozialpädagogik/Sozialarbeit. Während des Studiums und meiner Tätigkeit im Frauenhaus und anschließend im Jugendamt, ließ ich mich nebenberuflich in Entspannungs- und Gesundheitspädagogik, Heilpraktiker I, sowie Entspannungspädagogik und Ernährungsberatung in Remscheid ausbilden. Die Richtung war stets vorgezeichnet: zunächst war eine selbstständige Tätigkeit im medizinischen Bereich angedacht – jedoch abseits der Schulmedizin, denn für mich ist ein ganzheitlicher Ansatz unverzichtbar: Gesundheit bezieht sich immer in gleicher Weise auf die physische, geistige und emotionale Ebene. Meine kreativ-künstlerische Motivation vereinige ich bis heute mit sozialer Ausrichtung in kunsttherapeutischen Ansätzen.

Im Jahre 2005 kam es zur Gründung des Beratungsbüros.

aufgrund des hohen Betreuungs –und Pflegebedarfs in Deutschland beriet ich bundes- und europaweit Familien in der  häuslichen Betreuung und baute in Polen und Deutschland seit 2006 Firmen und Kooperationspartner auf. Aufgrund meiner jahrelangen Erfahrungen, entwickelte ich Schulungen für Agenturen, MitarbeiterInnen und Betreuungskräfte in der „24 Stundenbetreuung“, um Verbrauchern als auch Betreuungskräften mehr Transparenz zu gewähren. In diesem Zusammenhang erwuchs auch mein politisches Engagement für mehr Würde und Menschlichkeit in diesem Arbeitsfeld. So erschien im Jahre 2015 auch mein Buch „24 Stundenbetreuung – zwischen Markt und Menschlichkeit“. Darüber hinaus war es mir wichtig, ein Instrumentarium zu schaffen, welches Alleinerziehenden und Menschen mit handicap ermöglicht, einen flexiblen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, so dass ich aus den Schulungen e-learning Module entwickelte.

Ebenfalls im Jahre 2015 erschien mein Buch zum Thema sexuellem missbrauch, womit ich mich seit weit über 20 Jahren beschäftige und mein Engagement der Unterstützung Betroffener sexueller, körperlicher und seelischer Gewalt gilt.

Durch mein Interesse an Emotionsforschung entstand der Dokumentarfilm „Fühlen – zwischen Aggressivität und Hilflosigkeit“, der im Jahre 2017 erstmalig im Kino ausgestrahlt wurde und thematisch Trauma, Emotionen, Bedürfnisse aufgreift. Die Premiere erfolgte mit einer Kunstauktion. Der Erlös kam dem Verein Traumhaus, der in der Traumaklinik angesiedelt ist, zugute. Seither widme ich mich der Forschung im bereich Emotionssozialisation, Trauma, Emotion, Empathie, Dissoziation, Persönlichkeitsstörungen . Politisch setzte ich mich aktiv für die Einführung des nordischen Modells, das sogenannte Sexkaufverbot, in Deutschland ein.

Fokus meiner Arbeit bildet stets die Persönlichkeitsentfaltung. Das Erkennen und Annehmen menschlicher Bedürfnisse und einhergehender Gefühle bildet die Basis des sozialen Miteinanders. Dabei ist eine Integration der Vergangenheit und das Verstehen der Interaktion zwischen Emotion und Körper unerlässlich.

Ich lebe mit meiner Familie größenteils in Paderborn, praktiziere viel Yoga, habe eine Vorliebe für Kunst und verbringe viel Zeit mit meinen Hunden in der Natur.